Salzburger Festspiele

Text: Hubert Lebeau
Beim „Heimrennen“ der Österreicher und Bayern wartete das Gespann-Fahrerlager aber noch mit einem einmaligen Highlight auf. Das HSR-Team veranstaltete am Freitagabend im großen Sponsorenzelt die höchst vergnüglichen „Salzburger Festspiele auf dem Salzburgring“, organisiert „zu 95 Prozent von Peter Adelsberger und zu fünf Prozent von Harry Hainbuchger“ (so Harry Hainbucher).
17 von 20 gemeldeten Gespannteams nahmen teil, darunter das „Team Blau“ mit IDM-Serienmanager Hendrik Többe und seiner Assistentin Tatjana und ein Presse-Team mit Dieter Korn und Thomas Neidhardt. Der Parcours bestand aus fünf Spielen, die gehörig an den Kräften der Mitspieler zehrten bzw. an ihren Nerven zerrten.Das Zersägen eines Holzstamms mit einer großen Blattsäge trug eindeutig die alpenländische Handschrift der Organisatoren.
Ebenfalls kann man das altbekannte Nageln in diese Kategorie einstufen. Die Softbälle, die manchmal absolut nicht in den für sie vorgesehenen Löchern verschwinden wollten, leiteten über in die Jetzt-Zeit, in der es galt, die IDM-Rennstrecken aus dem Kopf nachzuzeichnen. Auffallend waren dabei die überwiegend schlechten Streckenkenntnisse der Beifahrer und des Serienmanagers. Während Letzterer die ja auch nicht unbedingt braucht, hatte Ueli Wäfler für die Plampi-Fraktion die folgende Erklärung (oder Ausrede, je nach Betrachtungsweise) parat: „Wir müssen ja nicht die Strecke kennen, wie müssen nur wissen, wann die nächste Kurve kommt.“ Aber auch angesichts der Streckenskizzen so manches Fahrers tauchte die Frage auf: „Wo fahren die eigentlich?“
Die größte Gaudi bereitete schließlich ein auf den ersten Blick recht harmlos ausschauendes Fahrrad. Dank eines genialen technischen Details lenkte es jeweils in die genau falsche Richtung. Eine ganz vertrackte Geschichte! Glücklich konnte sich der schätzen, der mit diesem Vehikel nur zwei Meter weit kam.
Als Sahnehäubchen gab es für die Teams, bevor es zum gemütlichen Teil überging. wertvolle Sachpreise, wobei sich eigentlich alle als Sieger fühlten, denn es hat allen einen Heidenspaß gemacht. Aber der guten Ordnung seien hier die drei Teams auf dem Siegerpodest genannt: Es siegte das Team Eilers vor dem Team Röllin und dem Team Grabmüller. Das Ergebnis von „Team Blau“ wird hier ausdrücklich verschwiegen!

            


Vielen Dank HSR-Team, das war super!


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