IDM Sidecar: Krimi-Sieg für Roscher/Burkard

Das war ein Sidecar-Krimi par excellence! Auch das zweite Rennen der Gespanne in Most sorgte für einen Cocktail an vielerlei Emotionen und stand dem gestrigen Rennen in nichts nach. Das Rennen war geprägt von heißen Überholmanövern und Zweikämpfen.

Die Sieger des zweiten Rennens hießen erneut Mike Roscher und Anna Burkard. Doch das war eine ganz knappe Kiste. Die Gaststarter im 1000 cm³-Gespann lieferte sich über Runden hinweg enge Battles mit dem Verfolgern Josef Sattler/Luca Schmidt(Team Bonovo Action). Obwohl Sattler einen schlechten Start erwischte, fuhr er nach und nach immer näher an die Spitzenreiter heran. Drei Runden vor Schluss eröffnete er das Zweikampffeuer. Es folgte ein Überholmanöver nach dem anderen im Kampf um Platz eins. Bis es in der letzten Runde knallte und sich die beiden Sidecars auf der Strecke drehten. Mehr Glück hatten dabei Roscher und Burkard, deren Sidecar sich in Fahrtrichtung wendete. Sie konnten direkt weiterfahren und sicherten sich damit den Sieg. „Es war super Rennen. Als Josef kam, haben wir bemerkt, dass unsere Reifen anfingen, in die Knie zu gehen. Besonders in der letzten Runde war es dann eine heiße Kiste für uns“, berichtete Mike Roscher nach dem Rennen.


Trotz der Kollision und der verpassten Chance auf den Sieg, waren Sattler und Schmidt glücklich mit dem Rennverlauf. „Wir hatten zwar keinen guten Start, aber es war ein Mega-Rennen wie schon lange nicht mehr“, sagt Sattler im Anschluss des Rennens. Weil Roscher und Burkard als Gaststarter in der IDM angetreten sind, geht das Team Bonovo Action mit der vollen Punktzahl von zwei Rennen nach Hause.

Kollisionsfrei verlief es auch nicht im Kampf um den Bronzepokal. Lange duellierten sich Peter Kirmeswenger/Kevin Kölsch und das Duo Michael Grabmüller/Nicola Bidault (Polizeimotorsportverein Wels Sektion Motorsport). Grabmüller wurde permanent von Kirmeswenger unter Druck gesetzt, konnte diesem aber lange Stand halten. Auch in diesem Zweikampf kam es in der letzten Runde zur Kollision, wovon besonders die nachfolgenden Gespanne Schwegler/Kopezcky und Zimmermann/Segers profitierten und überraschend als Dritter und Vierter durchs Ziel kamen. Für Zimmermann und Kirmeswenger bedeutete dies Rang fünf und sechs. Weiter geht es für die Gespannteams in Schleiz, wo wenn sie vom 23. bis 25. Juli wieder an den Start gehen.

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